Der Ratgeber zum Thema Elektro

Sie möchten Ihre Elektrik modernisieren? Dieser Ratgeber gibt Tipps zur Sicherheit, Lichtplanung und zum Strom sparen! Hier richtig informieren!

Ratgeber: Elektrik modernisieren

Energieeffizient sanieren liegt in Deutschland klar im Trend. Immer mehr Hauseigentümer entscheiden sich, ihre Immobilie mit einer neuen Dämmung oder einem effizienteren Heizungssystem nachzurüsten. Auch bei der Elektroinstallation kann sich eine Sanierung lohnen, denn der Energieverbrauch in Privathaushalten ist in den vergangenen Jahrzehnten um ein Vielfaches gestiegen. Wer heute in eine neue Elektrik investiert, kann dank modernster Haustechnik und attraktiver Förderungsmöglichkeiten kräftig sparen.

Auch aus Sicherheitsgründen wird es früher oder später Zeit für eine neue Elektrik. Viele Elektroinstallationen stammen noch aus Zeiten, in denen neben Herd und Kühlschrank höchstens noch der Fernseher lief. Für die heutigen Anforderungen ist die veraltete Elektrik nicht ausgelegt - ein echtes Sicherheitsrisiko, wenn Unterhaltungselektronik, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschine und Staubsauger zeitgleich in Betrieb sind. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten die moderne Haustechnik bietet und worauf Sie bei der Elektrosanierung achten sollten.

 

Elektrik modernisieren: Wann lohnt sich eine Sanierung?

In deutschen Privathaushalten sind noch immer zahlreiche Elektroinstallationen in Betrieb, die bereits vor fünfzig Jahren oder mehr verbaut wurden. Hauskäufer entscheiden sich oftmals bewusst für ein älteres Eigenheim, wohl wissend, dass nach dem Kauf verschiedene Reparaturarbeiten anstehen. Dass ein Sanierungsbedarf auch bei der Elektrik besteht, ist vielen Eigentümern nicht bewusst. Ein fataler Fehler, denn veraltete und überlastete Stromleitungen stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Generell empfiehlt es sich, die Elektrik nach etwa 30 bis 40 Jahren zu erneuern. So ist gewährleistet, dass die Installation den geltenden Sicherheitsanforderungen genügt und auch in puncto Effizienz immer auf dem neuesten Stand ist. Gerade im Hinblick auf den heutigen hohen Stromverbrauch wird das Thema Energieeffizienz für Privathaushalte immer wichtiger.

 

Was ist bei der Planung zu beachten?

Um ein älteres Haus effizient zu sanieren, müssen häufig neue Stromkreise installiert werden. Alte Verteilerkästen mit Schraubsicherungen sollten dabei gegen moderne Sicherungsautomaten ausgetauscht werden. Wichtig ist außerdem, dass die neuen Stromkreise mit einem sogenannten FI-Schalter abgesichert werden. Dieser Fehlerstrom-Schutzschalter schützt wirksam vor Stromschlägen, indem er den Stromkreis bei erhöhten Differenzströmen automatisch vom Netz trennt. Seit dem 1. Februar 2009 wurde in der DIN VDE 0100-410:2007 festgelegt, dass für jede herkömmliche Steckdose mit einem Bemessungsstrom bis 20A ein solcher Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) eingebaut werden muss.

Für Elektroinstallationen in Privathaushalten gelten strikte gesetzliche Bestimmungen, die bereits bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Bei uns erhalten Sie eine umfassende Beratung zu allen Fragen rund um Ihre Neuinstallation und die gesetzlichen Anforderungen. Wir begleiten Sie von der Planungsphase bis zur fertigen Installation, damit Ihr Zuhause auch in Zukunft rundum sicher ist.

Lichtplanung in den Wohnräumen

Wenn es an die Lichtplanung geht, stehen Hauseigentümern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Moderne Leuchtmittel arbeiten nicht nur deutlich effizienter als die klassische Glühbirne, sondern können auch in den verschiedensten Formen und Lichtstärken eingesetzt werden. Hinzu kommt eine Fülle von innovativen Lampen und Leuchten vom Einbaustrahler bis zum farbigen Stimmungslicht.

Damit jeder Raum optimal beleuchtet wird, ist eine durchdachte Lichtplanung entscheidend. Das Beleuchtungskonzept berücksichtigt zum einen, welche Lichthelligkeit in den einzelnen Wohnbereichen erforderlich ist. Zum anderen sorgt es durch geschickte Kombination der Leuchtmittel für ein Höchstmaß an Komfort und Behaglichkeit. Wir sind Ihnen gern bei der Lichtplanung behilflich, damit Sie sich in Ihrem Zuhause rundum wohlfühlen.

 

Welche Beleuchtung für welchen Raum?

Bei der Beleuchtung der Wohnräume wird unterschieden zwischen Grundbeleuchtung und Detailbeleuchtung. Die Grundbeleuchtung hat die Aufgabe, den Raum als Ganzes gleichmäßig zu erhellen und so die Orientierung zu erleichtern. Mit einer ergänzenden Detailbeleuchtung lassen sich einzelne Bereiche im Raum zusätzlich aufhellen, beispielsweise der Arbeitsplatz oder eine Leseecke. Außerdem können Highlights und Stimmungslichter eingesetzt werden, um einzelne Objekte oder Raumbereiche gezielt zu beleuchten.

Die Kombination aus flächiger Grundbeleuchtung und gezielten Lichtakzenten lockert den Raum optisch auf. Darüber hinaus trägt die Beleuchtung sehr stark dazu bei, wie wir den Raum wahrnehmen. So wirken niedrige Decken durch eine flächige Beleuchtung höher, enge Räume weiten sich optisch durch beleuchtete Wände. Einzelne Lichtinseln wiederum unterteilen große Räume in mehrere Bereiche, etwa in einen Wohn- und Essbereich. Größere Zimmer lassen sich auf diese Weise sinnvoll gliedern, ohne dass dazu bauliche Veränderungen notwendig sind.

Moderne Lampensysteme bieten aber noch viel mehr Möglichkeiten für eine individuelle Beleuchtung. Mithilfe von Dimmern oder wechselnden Farben lässt sich das Licht je nach Tageszeit beliebig verändern. Eine weitere Lösung für die bedarfsorientierte Beleuchtung sind Spots, Seil- und Schienensysteme. Diese bringen das Licht immer genau dahin, wo es gerade benötigt wird.

 

Leuchtmittel im Überblick

In der Lichtplanung hat die klassische Glühbirne längst ausgedient. Moderne Leuchtmittel überzeugen mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch und einer großen Formenvielfalt. Neben Energiesparlampen kommen in der Lichtplanung mittlerweile verstärkt LED-Lampen und Halogenlampen zum Einsatz. Beide Leuchtmittel sind deutlich langlebiger als gewöhnliche Glühbirnen, spenden ein angenehmes Licht und haben einen sehr niedrigen Verbrauch.

Die Halogenlampe ist eine Weiterentwicklung der klassischen Glühbirne. Halogenlampen zeichnen sich durch ein brillantes, warmweißes Licht aus, verbrauchen im Vergleich bis zu 30 % weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und sind zudem deutlich kleiner. In puncto Energieverbrauch und Lebensdauer kann die Halogenlampe zwar nicht mit der LED-Lampe mithalten. Dennoch bietet sie einige wesentliche Vorteile, allen voran die hohe Lichtausbeute und die gute Farbwiedergabe. Dadurch eignet sie sich beispielsweise hervorragend zur Ausleuchtung von Arbeitsflächen.

LED-Lampen zählen zu den sparsamsten und zugleich vielseitigsten Leuchtmitteln, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Sie überzeugen mit einer besonders langen Lebensdauer und bieten auch im Vergleich mit Halogenlampen nochmals ein enormes Einsparpotenzial. Anders als klassische Glühbirnen und Halogenlampen sind LED-Lampen keine Temperaturstrahler, das heißt, das Licht wird nicht durch Erhitzung erzeugt. Dadurch arbeiten LED-Leuchten ohne Hitzeentwicklung, was sowohl der Lebensdauer als auch der Sicherheit zugutekommt.

Bei uns können Sie sich persönlich zur Lichtplanung und zu den unterschiedlichen Leuchtmitteln beraten lassen. Unser qualifiziertes Fachpersonal unterstützt Sie gern dabei, ein geeignetes Beleuchtungskonzept für Ihr Zuhause zu erstellen.

Elektrik und Sicherheit

Ein Grund für die Sanierung einer veralteten Elektrik ist häufig die mangelnde Sicherheit. Alte Elektroinstallationen sind in der Regel nicht für die heutige hohe Auslastung ausgelegt. Auch in den Bereichen Personenschutz und Brandschutz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einiges getan. Moderne Brandschutzschalter und Sicherungsautomaten bieten deutlich mehr Sicherheit als ältere Systeme, indem sie wichtige Gefahrenquellen beseitigen und vorhandene Sicherheitslücken schließen.

 

Sicherungen und Brandschutzschalter im modernen Eigenheim

Schutzschalter spielen eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Stromunfällen. Sie sorgen dafür, dass fehlerhafte Stromkreise automatisch von der Versorgung getrennt werden. Dadurch schützen sie nicht nur vor Stromschlägen und Hausbränden, sondern bewahren auch die Installation selbst vor Überlastungsschäden.

Sicherungen werden unterteilt in Leitungsschutzschalter und Feinsicherungen. Leitungsschutzschalter schützen Anlagen und Leitungen vor Schäden durch Überlastung. Eine besondere Form des Leitungsschutzschalters ist der FI-Schalter oder Fehlerstrom-Schutzschalter. Dieser ist nicht zur Sicherheit der Anlage selbst gedacht, sondern zum Schutz von Personen vor Stromschlägen. Feinsicherungen wiederum schützen die angeschlossenen Elektrogeräte. Sie werden direkt in das jeweilige Gerät verbaut und bieten zusätzliche Sicherheit vor Überlastungsschäden.

Statt veralteter Schraubsicherungen kommen im modernen Eigenheim sogenannte Sicherungsautomaten zum Einsatz. Diese Schutzschalter müssen nicht mehr ausgetauscht werden, sondern können durch Umlegen des Hebels ganz einfach neu aktiviert werden. Die alten Schmelzsicherungen sind für Neuinstallationen nur noch in wenigen Ausnahmefällen zulässig.

Eine der häufigsten Brandursachen in Gebäuden sind die sogenannten Fehlerlichtbögen. Dabei handelt es sich um Spannungsüberschläge innerhalb einer Leitung, die mit einem extremen Temperaturanstieg einhergehen. Solche Fehlerlichtbögen entstehen in schadhaften Leitungen und können gefährliche Kabelbrände verursachen. Brandschutzschalter sind in der Lage, Fehlerlichtbögen frühzeitig zu erkennen und die betroffenen Stromkreise automatisch abzuschalten. Auf diese Weise wird eine gefährliche Sicherheitslücke geschlossen, die in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Hausbränden geführt hat.

 

Was sind die IP-Schutzklassen?

Elektrische Geräte werden nach den sogenannten IP-Schutzklassen klassifiziert. Die IP-Klasse gibt an, wie empfindlich ein Gerät gegenüber äußeren Einflüssen wie etwa Feuchtigkeit, Schmutz oder Spritzwasser ist. Für Hauseigentümer ist die Schutzart beispielsweise im Badezimmer von Bedeutung, wo Elektrogeräte und Elektroinstallationen einer erhöhten Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Die Unterteilung nach IP-Schutzklassen gilt auch für Schalter, Steckdosen und andere Bestandteile der Elektroinstallation. Bei der Sanierung der Elektrik ist darauf zu achten, dass insbesondere in Feuchträumen und Außenbereichen nur Materialien mit entsprechender Schutzwirkung verwendet werden.

Bei der Sanierung Ihrer Elektrik unterstützem wir Sie mit einer umfassenden und fachmännischen Elektroplanung. Außerdem prüfen wir im Elektro-Check Ihre gesamte Elektroinstallation auf Mängel und Sicherheitslücken. Nutzen Sie den Elektro-Check, um unentdeckte Gefahrenquellen zu beseitigen und die Effizienz Ihrer Anlage von uns prüfen zu lassen.

Ausstattungsumfang und Schalterdesign

 Im modernen Eigenheim muss die Elektroinstallation hohen Anforderungen genügen. Das gilt auch für Schalter und Steckdosen: Neben der stetig steigenden Anzahl an Elektrogeräten wünschen sich viele Hausbesitzer auch mehr Komfort in den Wohnräumen. Dies sollte bereits während der Planungsphase mit berücksichtigt werden, damit später in allen Räumen die gewünschten Funktionen zur Verfügung stehen.

Die Mindestausstattung für Elektroinstallationen ist in der DIN-Norm 18015-2 festgelegt. Zusätzlich definiert die Richtlinie RAL-RG 678 den Ausstattungsumfang für die Standardausstattung und die Komfortausstattung. Beide Richtlinien machen Angaben dazu, wie viele Stromkreise, Steckdosen, Lichtschalter und TV-Anschlüsse in jedem Raum vorhanden sein sollten. Die Ausstattung gemäß DIN 18015-2 entspricht der empfohlenen Mindestausstattung, während die Standard- und Komfortausstattungen nach RAL einen erweiterten Ausstattungsumfang vorsehen.

Der Ausstattungsumfang für private Elektroinstallationen ist nicht gesetzlich festgelegt. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Ausstattung in der Bau- und Leistungsbeschreibung genau definiert ist. So wissen Sie genau, welche Anschlüsse und Installationen Ihnen später zur Verfügung stehen. Wir beraten Sie auch gern persönlich, welcher Ausstattungsumfang für Ihren persönlichen Bedarf zu empfehlen ist.

 

Design Schalter und Schalterprogramme

Bei der Wahl der Schaltersysteme stehen Hausbesitzern viele attraktive Lösungen zur Verfügung. Vom klassischen weißen Lichtschalter bis zum edlen Design Schalter gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Schalter und Steckdosen auf ansprechende Weise in das Raumdesign zu integrieren. Sinnvoll ist es in jedem Fall, sich für ein einziges Schalterprogramm eines Markenherstellers zu entscheiden. So sind alle Schalter in einem einheitlichen Design gehalten und können beliebig kombiniert werden.

Hochwertige Schalterprogramme umfassen neben Steckdosen und klassischen Kippschaltern in der Regel noch viele weitere Funktionen. Dazu zählen beispielsweise Dimmer für die Lichtsteuerung, Jalousie- und Rollladenschalter sowie Radioschalter in der Größe eines gewöhnlichen Lichtschalters. Diese Mini-Radios lassen sich ganz ohne zusätzliche Verkabelung bequem über den Wandschalter steuern und überzeugen dabei mit erstklassiger Klangqualität.

Alle Schalterprogramme umfassen spezielle Schutzschalter für die Feuchträume. Diese wassergeschützten Schalter und Steckdosen ermöglichen ein einheitliches Schalterdesign im ganzen Haus, ohne dass die Sicherheit dabei zu kurz kommt. Wir beraten Sie auch gern persönlich zu den verschiedenen Schalterprogrammen.

Strom sparen leicht gemacht

Eine neue Elektroinstallation liefert beste Voraussetzungen, um in Zukunft kräftig Strom zu sparen. Im Rahmen der Sanierung bietet es sich an, ineffiziente Geräte und Installationen auszutauschen oder direkt auf erneuerbare Energien zu setzen - etwa durch den Einbau einer Solaranlage. Aber auch im Alltag können Hauseigentümer einiges tun, um den Stromverbrauch spürbar zu senken.

 

Die wichtigsten Stromfresser im Haushalt

Energie sparen lohnt sich nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Umso wichtiger ist es für Hauseigentümer, die größten Stromfresser im Haushalt zu kennen. Dazu gehören zum Beispiel Leuchten und Lampen, die bei Nichtgebrauch grundsätzlich ausgeschaltet gehören. Wer seine alten Glühbirnen noch nicht gegen sparsame Leuchtmittel ausgetauscht hat, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Mit modernen Energiesparlampen lässt sich bis zu 70 % des Stromverbrauchs einsparen, bei LED Lampen beträgt das Einsparpotenzial sogar bis zu 85 %.

Ein häufig verkannter Energiefresser ist die Stand-by-Funktion von Elektrogeräten. Fernseher, Computer und Ladegeräte verbrauchen im Stand-by-Modus weiterhin Strom. Besonders problematisch ist die Tatsache, dass sich viele moderne Elektrogeräte gar nicht mehr vollständig ausschalten lassen. Hier kann ein Zwischenschalter helfen, unnötige Stand-by-Verbräuche zu vermeiden. Dazu eignen sich beispielsweise Steckdosenleisten mit Schalter oder intelligente Steckdosen, über die angeschlossene Geräte komplett vom Strom getrennt werden können.

Viel Strom verbrauchen außerdem Geräte, die kühlen oder heizen. Dazu gehören allen voran Kühlschrank, Gefriertruhe, Waschmaschine und Wäschetrockner. Um Energie zu sparen, sollten Kühlgeräte nie in der Nähe von Wärmequellen wie etwa dem Backofen aufgestellt werden. Die Kühltemperatur sollte nicht zu niedrig eingestellt sein, da jedes Grad Kühlleistung zusätzlich Strom verbraucht. Auch für die Waschmaschine gilt: je niedriger die Waschtemperatur, desto sparsamer arbeitet das Gerät. Besonders viel Strom sparen Sie, wenn Sie Ihre Wäsche statt im Trockner auf der Leine trocknen.

Der Ratgeber liefert Ihnen viele weitere Tipps, wie Sie im Haushalt Strom und Energie sparen können. Außerdem können Sie sich in unseren Celseo Fachbetrieben zum Thema Energieeffizienz informieren oder Ihren Haushalt beim Elektro-Check auf versteckte Stromfresser überprüfen lassen.

 

Neue Elektrogeräte: Worauf muss ich achten?

Beim Kauf von Elektrogeräten sollten Sie in erster Linie auf die Energieeffizienzklasse achten - ganz egal, ob es um eine Waschmaschine, einen Staubsauger oder eine neue Lampe geht. Besonders groß ist das Einsparpotenzial beim Kühlschrank, der permanent im Dauerbetrieb läuft und entsprechend viel Strom verbraucht. Energieeffiziente Geräte schonen nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Ideal sind Geräte der Energieeffizienzklasse A+++. Dabei handelt es sich um die neueste und sparsamste Klasse, die 2011 unter anderem für Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschränke eingeführt wurde. Für die meisten Haushaltsgeräte besteht mittlerweile eine Kennzeichnungspflicht. Die Effizienzklasse muss an jedem Gerät deutlich sichtbar ausgewiesen sein, sodass Sie die Energieklasse vor dem Kauf überprüfen können.

Darüber hinaus lässt sich im Haushalt viel Strom sparen, indem alte Elektrogeräte gegen moderne, sparsamere Modelle eingetauscht werden. Das gilt beispielsweise für alte Röhrenfernseher und Computer. Auch Laptops arbeiten deutlich sparsamer als ein herkömmlicher Desktop-Rechner.

Strom sparen mit erneuerbaren Energien

Das Thema erneuerbare Energien wird auch für Privathaushalte immer wichtiger. Moderne Heizungsanlagen und Stromspeicher bergen nicht nur ein hohes Einsparpotenzial, sondern schonen auch die Umwelt. Hinzu kommen attraktive Förderprogramme, die energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen zusätzlich belohnen.

Mit einer Solaranlage haben Hauseigentümer die Möglichkeit, ohne großen Aufwand ihren eigenen Strom zu gewinnen. Moderne Photovoltaikanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei und produzieren bei Sonneneinstrahlung kontinuierlich nutzbaren Strom. Auf diese Weise sinkt nicht nur die Abhängigkeit von den schwankenden Strompreisen, sondern Mehrverbräuche können zusätzlich gegen Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden.

 

Günstiger Strom dank Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen lassen sich relativ einfach auf nahezu jedem Hausdach anbringen. Nach der Installation werden die Module so ausgerichtet, dass die Sonne möglichst im rechten Winkel auf die Anlage einstrahlt. Die Sonnenenergie wird nun kontinuierlich in Solarstrom umgewandelt und steht dem Haushalt für die eigene Stromversorgung zur Verfügung.

An sonnigen Tagen produziert die Photovoltaikanlage in der Regel einen Stromüberschuss. Dieser kann gegen eine sogenannte Einspeisevergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, überschüssigen Strom mittels eines Solarspeichers für den Eigenverbrauch zu erhalten. Dadurch steigt die Effizienz der Anlage, die Kosten für zugekauften Strom sinken.

 

Wie funktionieren Stromspeicher-Systeme?

Stromspeicher für Solaranlagen arbeiten batteriebetrieben. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei gewöhnlichen Akkus und Ladegeräten: Wenn die Solaranlage überschüssigen Strom produziert, lädt das System den Stromspeicher bis zu seiner maximalen Kapazität auf. Bei Bedarf wird der gespeicherte Strom an die angeschlossenen Verbraucher abgegeben. Mögliche Überschüsse können wie bisher in das öffentliche Netz eingespeist werden und gehen damit nicht verloren.

Stromspeicher für den privaten Gebrauch sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. Man unterscheidet zwischen Kurzzeit- und Langzeitspeichern, je nachdem, wie hoch die Speicherkapazität ist. Bei der Auswahl sollte der Eigenbedarf unbedingt berücksichtigt werden. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Installation eines Solarspeichers langfristig rechnet.

Bei uns können Sie sich eingehend zum Thema Stromspeicher und Solaranlagen beraten lassen. Viele nützliche Hinweise finden Sie auch in unserem Ratgeber Photovoltaik.

Mehr Wohnkomfort dank Smart Home Technik

Die Sanierung einer veralteten Elektrik ist für viele Hauseigentümer Anlass, sich auch mit dem Thema Smart Home auseinanderzusetzen. Die moderne Haustechnik bietet mittlerweile unzählige Möglichkeiten für zusätzlichen Komfort, mehr Sicherheit und eine gesteigerte Energieeffizienz. Viele Funktionen im intelligenten Zuhause sind eng mit der Elektroinstallation verknüpft. Dazu zählen zum Beispiel ferngesteuerte Lichtschalter, elektrische Rollladensteuerungen und intelligente Steckdosen, die zugleich den Stromverbrauch messen.

 

Welche Möglichkeiten bietet das Smart Home?

Im modernen Smart Home laufen viele Vorgänge automatisch ab, die bisher von Hand gesteuert werden mussten. Heizung, Beleuchtung und viele weitere Funktionen lassen sich heutzutage per Zeitschaltuhr beliebig programmieren. Außerdem haben Hauseigentümer die Möglichkeit, individuelle Benutzerprofile anzulegen und mehrere Vorgänge über einen einzigen Schalter zu bedienen. Per App lässt sich das eigene Smart Home auch von unterwegs überwachen und steuern. Unzählige elektronische Helfer sorgen dafür, dass alle Funktionen auf die Minute genau aktiviert werden.

Die meisten Smart Home Geräte arbeiten batteriebetrieben und sind auch für unerfahrene Personen einfach zu installieren. Einige Geräte müssen jedoch durch qualifiziertes Fachpersonal montiert werden. Dazu zählen insbesondere intelligente Steckdosen und Schalter für die Unterputzmontage. Wir beraten Sie gern zu allen Fragen rund um das Thema Smart Home.

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